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Presse - Mitteilungen
17.Januar 2012
Brühler Schachleben Anfang 2012 (Norbert Blum)
Es ist mal wieder höchste Zeit für einen etwas ausführlicheren Bericht an dieser Stelle zumal in den ersten anderthalb Monaten des Jahres schon einiges passiert ist.
Sehr erfreulich waren die Ergebnisse der beiden Mannschaftskämpfe, die beiden Begegnungen nahmen jedoch einen ganz unterschiedlichen Verlauf. Zunächst führte uns der Weg nach Großsachsen ein Weg den wir nur zu siebt und mit keinem besonders guten Gefühl angingen. Doch die erste Überraschung gab es schon bei der Aufstellung denn Großsachsen bot nur sechs Spieler auf. Den Regeln entsprechend wurde das achte Brett mit 0:0 gewertet und das siebte Brett ging kampflos an uns. Statt eines erwarteten Rückstands lagen wir in Führung! Auch danach lief es für uns und als Armin Bauer und ich an den vorderen Brettern fast gleichzeitig Remisangebote unserer Gegner annahmen war der Kampf schon entschieden. Weitere Remispartien oder gar Niederlagen gab es aus Brühler Sicht nicht so dass am Ende ein mit 6:1 wohl zu hoch ausgefallener Sieg für uns stand. Bei drei Partien konnte ich grobe Fehler unserer Gegner beobachten beziehungsweise wurde mir von solchen berichtet.
Keine Geschenke verteilte unser nächster Gegner. Gegen den SC Friedrichsfeld, in den letzten Jahren eine Fahrstuhlmannschaft zwischen Bereichs- und Bezirksklasse, taten wir uns in den letzen beiden Begegnungen nicht nur schwer, es gab sogar dabei keinen Brühler Sieg. Diesmal stand es nach drei mehr oder weniger ausgekämpften Remisen und einem Sieg von Klaus Drobel lange Zeit 2,5:1,5 für uns. Dennoch war die Miene unseres Mannschaftsführers sorgenvoll, nicht nur wegen seiner eigenen Partie. Dieser Punkt ging ebenso an den Gegner wie meine eigene Partie welche verdientermaßen an meinen Kontrahenten Heiko Kiefer ging. Da Armin Bauer und Martin Englmeier ihre Partien erfolgreich zum Abschluss brachten konnte sich die Mannschaft am Ende über einen knappen 4,5:3,5-Sieg freuen. Es ist nicht schön zu verlieren, aber es ist schön wenn man sich in solchen Situationen auf seine Mannschaftskollegen verlassen kann.
Die Gesamtsituation in der Bereichsliga Mannheim entspricht genau den an dieser Stelle in der Saisonvorschau geäußerten Prognosen und Zielsetzungen. Nachdem der SC Reilingen seinen hartnäckigsten Konkurrenten SK Laudenbach im direkten Aufeinandertreffen besiegte ist der Aufstieg in die Landesliga für die Reilinger sehr nahe gerückt. Unser formuliertes Ziel eines frühzeitig gesicherten Klassenerhalts haben wir praktisch schon erreicht, ein Abstieg ist nur noch theoretisch möglich. Vielleicht können wir sogar den dritten Platz vom Vorjahr wiederholen.
Was tat sich bei den internen Turnieren? Die ersten beiden Wertungsturniere in den Serien Blitzturnier und Kurzzeitturnier sind gespielt und schon sammeln sich die üblichen Verdächtigen auf den vorderen Rängen in den Jahreswertungen. Mit einer Ausnahme: Armin Bauer, zu Saisonbeginn von der SG Kurpfalz nach Brühl gewechselt und über sich selbst behauptend kein guter Blitzer zu sein, mischt hier sehr ordentlich mit. Dies veranlasste mich zur Bemerkung dass sein Wechsel nach Brühl sich doch gelohnt hat weil er hier auf einmal gutes Blitzschach spielt. Selbstverständlich ist er aber für uns auch als Mensch und Mannschaftsspieler (siehe oben!) eine wertvolle Bereicherung.
Die Dorfmeisterschaft 2012 startet am 16.03. und wird demnächst an dieser Stelle noch separat gewürdigt.
Traditionell steht am Freitag nach Aschermittwoch die Generalversammlung der Schachfreunde Brühl an. Neuwahlen stehen dieses Jahr keine an. Wenn sich dabei sonst etwas Interessantes ergeben sollte wird natürlich hier darüber berichtet.
14. Dezember
Erfolgreiches Jahr 2011 mit 7:1-Sieg abgeschlossen (Norbert Blum)
Mit einem in dieser Höhe unerwarteten Sieg gegen den SC Sandhofen-Waldhof haben die Schachfreunde Brühl das sportlich erfolgreichste Kalenderjahr ihrer Geschichte würdig abgeschlossen. Will man höhere Brühler Siege finden muss man runde fünf Jahre zurück und eine Klasse tiefer gehen. In der Bezirksklasse gelangen uns in unserer Aufstiegssaison 2006/2007 sogar gleich zwei noch höhere Siege. (7,5:0,5 gegen SK Reilingen II und 8:0 gegen VSC Mannheim) Wie es nun am Sonntag zu dem hohen Ergebnis gekommen ist vermag ich nicht genau zu sagen. Unsere Gegner erlitten gleich an mehreren Brettern einen kollektiven Einbruch und wurden sicherlich unter Wert geschlagen. Da wir unsere beiden Niederlagen gegen die beiden noch verlustpunktfreien Teams aus Laudenbach und Reilingen kassierten liegen wir mit zwei Siegen durchaus im Soll für die laufende Saison.
Bei den internen Vereinsturnieren sind die letzten Entscheidungen gefallen. Bei der Dorfmeisterschaft teilten sich am Ende Hans Dvorak und Martin Englmeier den zweiten Platz und beim Blitzturnier am ersten Dezemberfreitag sicherte sich Klaus Drobel den letzten noch zu vergebenden Treppchenplatz in den Jahreswertungen.
Wie eingangs schon erwähnt war das Kalenderjahr 2011 mit dem dritten Platz in der Bereichsliga ein Highlight in der Vereinsgeschichte. Wenn ich an dieser Stelle auf das abgelaufene Jahr zurückblicke komme ich jedoch nicht daran vorbei auch weniger erfreuliche Punkte anzusprechen. In meiner Funktion als Turnierleiter ist es die geringe Teilnehmerzahl an den Turnieren, als Jugendleiter die geringe Beteiligung am Jugendtraining und als Spieler unsere dünne Spielerdecke für die Mannschaft.
Hier gibt es jede Menge Aufwärtspotential!
Ganz zu Ende ist das Schachjahr 2011 in Brühl noch nicht. Am 16.12. steigt noch das Weihnachtsblitzturnier mit Weinpreisen für jeden Teilnehmer. Wie immer gibt es verschiedene Weine und gewählt wird in der Reihenfolge der Platzierung. Die Feiertage liegen diesmal so dass es hinsichtlich der Vereinsaktivitäten eine längere Pause gibt. Wir starten am 13.01.2012 mit dem Blitzturnier ins neue Jahr.
7. Dezember
Schön ist es ein Turnier zu spielen (Norbert Blum)
Heute möchte ich an dieser Stelle einen kleinen persönlichen Bericht darüber abgeben wie ich das letzte Wochenende verbracht habe. Ich hatte wieder einmal die für mich selten gewordene Gelegenheit ein mehrtägiges Schachturnier zu spielen. Anlass dazu gab die diesjährige Deutsche Betriebssportmeisterschaft in Stuttgart. Mein Arbeitgeber stellte zwei Teams (Vierermannschaften) wobei man mir das erste Brett in der ersten Mannschaft anvertraute.
Los ging es am frühen Freitagmorgen. Der Koffer, eigentlich eine Reisetasche, war schnell gepackt denn zum Schach bedarf es bekanntlich keiner speziellen Kleidung oder Ausrüstung. Spielort war eine sehr geräumige Halle im Haus des Sports in Stuttgart, direkt beim Stadion. Den Ausrichtern, zwei große Stuttgarter Unternehmen, kann man an dieser Stelle ein großes Kompliment machen und ein Dankeschön sagen für die Organisation und die angenehmen Spielbedingungen. Das Wetter draußen war windig und kalt und wenn ab und zu ein dezentes Prasseln auf dem Dach zu vernehmen war wusste man, dass es gerade auch noch regnete. Schach ist doch ein so angenehmer Sport!
An die Substanz ging es aber trotzdem. Freitags vier Runden wobei es pro Spieler und Partie eine Stunde Bedenkzeit gab, samstags zwei und am Sonntagmorgen eine Runde mit langer Bedenkzeit (2 Stunden für 40 Züge und eine halbe Stunde für den Rest der Partie) sind ein ordentliches Programm.
Mein Team erreichte das angestrebte Ziel im Mittelfeld, mit 8:6 Mannschaftspunkten wurde es sogar ein guter Mittelplatz. Ich selbst erzielte am ersten Brett 50 Prozent gegen zum Teil starke Gegnerschaft, das war auch okay.
Wichtig sind aber auch die Erfahrungen die man bei einem solchen Turnier macht sowohl die im schachlichen als auch die im zwischenmenschlichen Bereich. So wuchsen Kollegen, welche im täglichen Leben in verschiedenen Bereichen arbeiten, plus zwei Pensionäre zu einer Truppe zusammen bei der man richtig einen Teamgeist spüren konnte, welcher sich über beide Mannschaften von uns erstreckte. Schön war es auch ein paar Bekannte aus anderen Teams mal wieder zu treffen. Das Rahmenprogramm musste angesichts des straffen Turnierplans auf zwei gemeinsame Abendessen beschränkt werden. Zudem haben die Kollegen und ich die wilden Zeiten wohl auch schon hinter sich, bei früheren Turnieren hätte ich jedenfalls an dieser Stelle weit mehr berichten können. Was die schachliche Seite betrifft habe ich persönlich aus diesem Turnier noch einiges zum Aufarbeiten. Hoffentlich reicht es mir zeitlich und ich kann eines Tages die gemachten Erfahrungen erfolgreich einsetzen, vielleicht für die Schachfreunde Brühl.
Insgesamt war es schön wieder einmal die Atmosphäre eines großen Schachturniers erlebt zu haben und ich habe diese zweieinhalb Tage richtig genossen.
Detaillierte Ergebnisse findet man unter http://www.chess-results.com/tnr45011.aspx?lan=0
29. September
Eins, zwei und erstmal nicht drei - 2011 kein Kerweblitz (Norbert Blum)
Schon bei der geplanten dritten Auflage bricht das Brühler Kerwe-Blitzturnier mit seiner gerade erst ins Leben gerufenen Tradition. Der Terminkalender macht eine Ausrichtung dieses Jahr leider nicht möglich. So fällt der letzte Freitag im September und damit auch die letzte Runde des Kurpfalz-Cups in Schwetzingen schon auf das Kerwe-Wochenende. Dazu startet am 2.Oktober die Oberliga und eine Woche später die anderen badischen Klassen in die neue Saison. Der Ausfall des Kerwe-Blitz wird der Brühler Kerwe keinen Abbruch tun und die Brühler Schachfreunde hoffen auf eine glücklichere Terminkonstellation in 2012.
15.Februar
Knapper Sieg gegen Friedrichsfeld
In der Verbandsrunde kam es am letzten Spieltag zur Begegnung mit dem SC Friedrichsfeld, einem Gegner mit dem die Brühler sich in den letzten Begegnungen schwer taten. Auch diesmal sollte es wieder eine zähe Angelegenheit werden. Drei Remispartien von Norman Fellinger, Matthias Kramer und Gerhard Witzke so wie ein Sieg von Klaus Drobel brachte den Brühlern eine knappe Führung während an den anderen vier Brettern noch hart gekämpft wurde. Obwohl man hier noch zwei Niederlagen quittieren musste sprangen Martin Englmeier und Armin Bauer in die Bresche und sorgten mit ihren Siegen dafür dass unter dem Strich ein 4,5:3,5-Erfolg für die Schachfreunde Brühl stand. Damit wurde der dritte Tabellenplatz gehalten und ein beruhigender Abstand zu den Abstiegsrängen hergestellt.
Interne Turniere
Die vereinsinternen Turniere im Februar brachten etwas überraschende Resultate. Als Mann der Stunde präsentierte sich auch hier Klaus Drobel mit einem Sieg im Kurzzeitturnier vor Norbert Blum und Matthias Kramer auf dem geteilten zweiten Platz. Beim Blitzturnier teilte sich Klaus den ersten Platz mit Armin Bauer vor Norbert Blum.
Dorfmeisterschaft
Die Dorfmeisterschaft 2012 startet am 16.03.2012. Traditionell sind hier nicht nur Klubmitglieder spielberechtigt sondern auch alle Schachfreunde mit Wohnsitz in Brühl. Ein Startgeld wird nicht erhoben, darüber hinaus gibt es diesmal nicht nur Preise für die ersten Drei sondern auch für die besten drei Spieler welche keinem Schachverein angehören. Anmeldungen sind bis zum 09.03. um 20 Uhr möglich entweder direkt an den Vereinsabenden oder per Internet bzw. Email an vorstand@schachfreunde-bruehl.de. Gespielt wird in der Regel am dritten Freitag im Monat, die Bedenkzeit beträgt zwei Stunden pro Spieler und Partie.
3. Februar 2012
Jahreshauptversammlung
Am 24.02.2012 um 20.15 findet im Evangelische Pfarrzentrum in Brühl die Jahreshauptversammlung der Schachfreunde statt. Dazu sind alle Mitglieder der Schachfreunde Brühl e.V. herzlich eingeladen.
Dazu ergeht folgende Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Bestätigung der Tagesordnung und Totengedenken
3. Bericht des Vorstandes und des stellv. Vorstandes
4. Bericht des Jugendleiters
5. Bericht des Schriftführers
6. Bericht des Kassierers
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Entlastung des Kassierers
9. Entlastung des Vorstandes
10. Berichte des Mannschaftsführers
11. Bericht des Turnierleiters und Siegerehrungen
12. Anträge
13. Verschiedenes
Anträge sind bis spätestens dem 17.02.2010 an den Vereinsvorstand zu richten.
Matthias Kramer
1.Vorsitzender
Schachfreunde 1926 Brühl e.V.
Sieg im Mannschaftskampf gegen Großsachsen
Beim ersten Mannschaftskampf des Jahres 2012 konnten die Schachfreunde Brühl mit 6:1 einen weiteren Sieg feiern, der in dieser Höhe nicht zu erwarten war. Allerdings muss auch festgehalten werden, dass die 1. Mannschaft aus Großsachsen ersatzgeschwächt und auch nur zu sechst antreten konnte. So ging Michael Haucks Partie kampflos an die Brühler. Nachdem Norman Fellinger und Matthias Kramer die Führung weiter ausgebaut hatten, hielten Norbert Blum und Dr. Armin Bauer an den ersten Brettern mit je einem Remis den Gegner auf Distanz. Zu guter Letzt konnten Klaus Drobel und auch Gerhard Witzke ihre Partien gewinnen. In der Tabelle der Bereichsklasse konnten die Schachfreunde damit dank ihrer besseren Brettpunkte an Großsachsen vorbei auf den dritten Platz vorrücken.
Das Blitzturnier des Monats Januar gewann Norbert Blum vor Dr. Hans Dvorak. Armin Bauer und Matthias Kramer teilten sich den dritten Platz.
Das Kurzzeitturnier gewann ebenfalls Norbert Blum, diesmal vor Matthias Kramer auf dem zweiten sowie Martin Englmeier und Armin Bauer auf dem geteilten dritten Platz.
12. Dezember
Hoher Sieg im Mannschaftskampf gegen SC Sandhofen Waldhof
Beim letzten Mannschaftskampf des Jahres 2011 konnten die Schachfreunde Brühl mit 7:1 einen Kantersieg feiern. Nachdem beim vorherigen Spiel gegen Reilingen, dem Favoriten der Bereichsliga, eine klare Niederlage zu verzeichnen war, zeigten alle Brühler Spieler eine gute Form, so dass keine Partie verloren ging. Für die an fast allen Brettern überlegenen Brühler punkteten Norbert Blum, Dr. Armin Bauer, Norman Fellinger, Klaus Drobel, Michael Hauck und Volker Würfel. Gerhard Witzke und Martin Englmeier spielten remis. Damit kletterten die Brühler auf den 4. Tabellenplatz.
In der Dorfmeisterschaft fielen die letzten Entscheidungen. Norbert Blum stand als alter und neuer Dorfmeister bereits vor der letzten Runde fest. Nachdem Martin Englmeier seine Nachholpartien gewinnen konnte, zog er mit Dr. Hans Dvorak gleich. Beide belegen mit jeweils 3 Punkten den 2. Platz. Zu beklagen ist die leider nur sehr niedrige Teilnehmerzahl bei diesem Turnier.
Das Blitzturnier des Monats Dezember gewann Matthias Kramer vor den punktgleichen Klaus Drobel und Martin Englmeier. Die Jahreswertung gewann wieder unser Seriensieger Norbert Blum mit 89,5 Punkten vor Matthias Kramer mit 79 und K. Drobel mit 70,5 Punkten vor weiteren 8 Teilnehmern.
Das Kurzzeitturnier des Monats Dezember gewann Norbert Blum vor Armin Bauer und Klaus Drobel. Die Jahreswertung gewann Norbert Blum mit 89,5 Punkten vor Matthias Kramer mit 81,5 und K. Drobel mit 74 Punkten. An dieser beliebten Turnierserie nahmen insgesamt 16 Spieler teil.
Zum Jahresabschluss veranstalten die Schachfreunde am nächsten Freitag das traditionelle Weihnachtsblitzturnier. Hierzu sind alle Vereinsmitglieder eingeladen.
7. November
12. Oktober
29. August
29. Juni
Termine
Termin |
Ort |
|
17. Februar |
fällt aus ! |
|
24. Februar |
Jahreshaupt- versammlung |
Brühl |
2. März |
Blitzturnier |
|
4. März |
Verbandsrunde |
Viernheim |
9.März |
Kurzzeizturnier |
|
16. März |
Beginn Dorfmeisterschaft |
Ergebnisse
Vereinsturniere:
Dorfmeisterschaft
Blitzturnier
Kurzzeitturnier
Verbandsrunde:
1. Runde
2. Runde
3. Runde
4. Runde
5. Runde
6. Runde
7. Runde
8. Runde
9. Runde
Ältere Berichte von Norbert Blum finden Sie hier
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